Jetzt ist die Zeit für eine Impfstelle in Wittgenstein

01.03.2021

Pressemitteilung

Anke Fuchs-Dreisbach MdL: „Mit steigendem Impfstoffangebot ist es jetzt an der Zeit Strukturen vor Ort zu schaffen, um eine gut organisierte und schnellstmögliche Verimpfung gewährleisten zu können.“

Ab dem 1. April werden deutlich steigende Impfstoffmengen erwartet, die eine Anpassung der bestehenden Strukturen ermöglichen. Die Kapazitäten in den Impfzentren müssen um 1000 Impfungen pro Monat pro 70.000 Einwohner erhöht werden. Neben dem Impfzentrum in Eiserfeld werden Impfungen in einer Impfstelle in Wittgenstein, sowie in fünf Schwerpunktpraxen im Kreis Siegen-Wittgenstein möglich.

Die heimische Landtagsabgeordnete Anke Fuchs-Dreisbach freut sich: „Wegen der knappen Verfügbarkeit des Impfstoffs mussten wir lange auf eine höhere Impfrate warten. Nun ist es absehbar, dass mehr Impfstoff kommen wird und unsere Geduld sich auszahlt. Jetzt ist es an der Zeit, dass auch dezentrale Möglichkeiten geschaffen werden, um den Menschen hier in Wittgenstein ein Impfangebot zu machen, ohne dass sie den weiten Weg nach Eiserfeld in Kauf nehmen müssen. Der Ball liegt beim Landrat, einen geeigneten Standort für eine weitere Impfstelle in Wittgenstein zu finden. Den Fokus sollte er dabei unbedingt auf bestmögliche Erreichbarkeit für die Menschen aus Wittgenstein sowie dem nördlichen Siegerland legen.“

Viele Bürgerinnen und Bürger haben sich in den vergangenen Wochen für eine dezentrale Lösung in Wittgenstein ausgesprochen. Leider gab es nicht genügend Impfstoff, um diesem Wunsch nachzukommen. Anke Fuchs-Dreisbach hat sich in Düsseldorf dafür stark gemacht, dass die Schaffung von Strukturen vor Ort ermöglicht werden, sobald höhere Impfstofflieferungen absehbar sind. Jetzt ist es endlich soweit, mit den konkreten Vorbereitungen für April zu beginnen. In Abstimmung mit der Kassenärztlichen Vereinigung, die Technik und Personal organsiert, müssen einfache und praktikable Rahmenbedingungen für die Terminvereinbarungen geschaffen werden.

Nach derzeitigem Planungsstand handelt es sich um Impfstoff der Firma BioNTech, der ab dem 1. April in den erweiterten Strukturen verimpft werden wird. Dieser Impfstoff ist vorerst nicht geeignet, um in den Regelversorgungsstrukturen zur Anwendung zu kommen.