Plenarrede zur Berufsorientierung in NRW

Im Landtag Nordrhein-Westfalen haben wir heute über die Berufsorientierung und den Übergang von der Schule in Ausbildung, Studium und Beruf diskutiert.
Dabei habe ich deutlich gemacht: Junge Menschen brauchen frühzeitig Orientierung und echte Perspektiven für ihren weiteren Weg. Gleichzeitig suchen viele Betriebe dringend Nachwuchs und Auszubildende. Umso wichtiger ist es, dass kein junger Mensch nach dem Schulabschluss aus dem Blick gerät.
Nordrhein-Westfalen verfügt mit „Kein Abschluss ohne Anschluss“ bereits über ein bewährtes System der Berufsorientierung. Schulen, Betriebe, Kammern, Arbeitsagenturen und weitere Partner arbeiten dabei eng zusammen. Ergänzt wird dieses Angebot durch die Jugendberufsagenturen, die Beratung und Unterstützung gebündelt an einem Ort anbieten.
Auch digitale Angebote leisten einen wichtigen Beitrag. Mit der berufswahlapp wird die Berufsorientierung zeitgemäß weiterentwickelt und junge Menschen bei ihrer Berufswahl unterstützt.
Für mich ist klar: Nicht neue Strukturen sind der entscheidende Schlüssel zum Erfolg. Vielmehr müssen wir bestehende und bewährte Angebote weiter stärken, besser vernetzen und konsequent an den Bedürfnissen der jungen Menschen ausrichten. Denn unser gemeinsames Ziel muss sein, dass jeder junge Mensch eine verlässliche Perspektive für Ausbildung, Studium oder Beruf erhält.